Spieler
Name: Bogojevic
Vorname: Vladimir
Spitzname: Vladi
Position: Guard
Größe: 195 cm
Gewicht: 90 kg
Nationalität: GER/SRB
Geburtsdatum: 20.04.1976
Geburtsort: Kraljevo (Serbien)
Aktiv von: 1993/94 bis: 1996/97
Stationen: als Head Coach: Kaiserslautern Braves; als Spieler: Düsseldorf Magics, Prostejov (CZE), Teneriffa (ESP), Vassilakis (GRE), Messina (ITA), RheinEnergie Köln, Partizan Belgrad (SRB), Sevilla (ESP), ALBA Berlin, MTV 1846 Gießen

Statistik

Saison Sp Pts
Avg
Reb
Avg
Ass
Avg
St
Avg
To
Avg
Bl
Avg
Zweier
%
Dreier
%
FW
%
Fo
Avg
Min
Avg
1993/94 12 114
9,50
25
2,08
42
3,50
21
1,75
28
2,33
1
0,08
46/79
58,23
4/10
40,00
10/19
52,63
36
3,00
322:00
26:49
1994/95 34 239
7,03
75
2,21
71
2,09
31
0,91
48
1,41
3
0,09
80/148
54,05
10/33
30,30
49/68
72,06
97
2,85
736:00
21:38
1995/96 31 298
9,61
90
2,90
99
3,19
47
1,52
63
2,03
4
0,13
71/133
53,38
33/82
40,24
57/80
71,25
70
2,26
901:00
29:03
1996/97 26 328
12,62
71
2,73
105
4,04
53
2,04
55
2,12
3
0,12
81/122
66,39
37/102
36,27
55/70
78,57
75
2,88
789:00
30:20
Gesamt 103 979
9,50
261
2,53
317
3,08
152
1,48
194
1,88
11
0,11
278/482
57,68
84/227
37,00
171/237
72,15
278
2,70
2748:00
26:40

Sp=Spiele, Pts=Punkte, Reb=Rebounds, Ass=Assists, St=Steals, To=Turnovers, Bl=Blocks, FW = Freiwurf, Fo = Fouls, Min = Minuten, Avg=Schnitt
Alle Statistiken, die über Punkte und Spielanzahl hinausgehen, sind vollständig erst seit 1991 verfügbar.

Vladimir Bogojevic

Vladimir Bogojevic kam Anfang der 90er Jahre aus dem einstigen Vielvölkerstaat Jugoslawien, in dem seinerzeit ein grausamer Bürgerkrieg tobte, nach Gießen, wo er sich der Jugendabteilung des MTV 1846 Gießen anschloss. Mit Bogojevic in seinen Reihen feierte der MTV seine bis heute letzten großen nationalen Erfolge im Jugendbereich: 1993 wurde die U18 (damals B-Jugend) und 1995 die U20 (damals A-Jugend) des MTV 1846 Deutscher Meister.

Dass mit dem Point Guard ein außergewöhnlich begabtes Basketballtalent an der Lahn spielte, wurde spätestens in der Saison 1993/1994 deutlich, als "Vladi" Bogojevic von dem seinerzeitigen MTV Flippers-Cheftrainer Hans Brauer nach dem mitten in der Saison erfolgten Weggang von Armin Andres zu ALBA Berlin ins kalte Wasser geworfen wurde. Brauer, der das Traineramt wenige Tage zuvor als Nachfolger von Prof. Hannes Neumann übernommen hatte, setzte den damals 17-jährigen Youngster am 29. Januar 1994 erstmals in einem Bundesligaspiel ein - bei der 85:92-Heimniederlage gegen Bamberg erzielte Bogjevic elf Punkte, bis zum Ende jener Saison erreichte er an der Seite von Spielern wie Thomas Andres, Jan Villwock, Jacek Duda oder Ben McDonald in fünf weiteren Partien einen zweistelligen Punktewert.

In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich der Deutsche-Serbe bei den MTV Flippers zum deutschen Jugend- und A-Nationalspieler (A-Debüt im Sommer 1996), vor der Saison 1997/1998 erfolgte der Wechsel zu ALBA Berlin. Als "Albatros" gewann er von 1998 bis 2000 dreimal die Deutsche Basketball-Meisterschaft und 1999 den Deutschen Pokal. 1997 und 2000 nahm er am BBL ALLSTAR-Game teil.

2000 wechselte der Aufbauspieler in seine Heimat zu Partizan Belgrad, wo sein Vater als Jugendtrainer arbeitete. 2001 kehrte er nach Deutschland zurück und spielte bis 2004 - mit einer kurzen Zwischenstation in Italien (Pallacanestro Messina) - bei RheinEnergy Cologne, wo er mit Sasa Obradovic ein kongeniales Playmaker-Duo bildete und 2004 beim Top Four in Berlin ein weiteres Mal Deutscher Pokalsieger wurde.

Der 57-fache Nationalspieler, der mit dem deutschen Team 1997 in Spanien (Vorrunden-Aus) und 1999 in Frankreich (7.) an der Europameisterschaft teilnahm, ging anschließend in Griechenland und Spanien (MENT Vassilakis / Unelco Teneriffa, 2004-2005) und Tschechien (BK Projestov, 2005-2006) auf Korbjagd, ehe er seine Spielerkarriere 2006/2007 in der Zweiten Liga bei den Düsseldorf Magics ausklingen ließ und auf den Trainerstuhl wechselte. In der Saison 2007/2008 coachte er das Team der Kaiserslautern Braves in der 2. Liga Pro A, die Spielzeit beendeten die Pfälzer unmittelbar hinter den beiden Aufstiegsplätzen auf Platz drei.

Vor Beginn der Saison trennten sich beide Parteien. Anfang Dezember 2008 kehrte "Vladi" zurück in seine deutsche Heimat nach Gießen: Bei den LTi 46ers übernahm er den freigewordenen Posten des Sportdirektors. Anfang Januar 2009 löste er Simon Cote als Head Coach des Gießener Erstligateams ab und fungierte in 71 Spielen als Head Coach der LTi 46ers. Die Spielzeit 2009/2010 schloss die Bogojevic-Truppe auf dem 14. Tabellenrang ab - für die 46ers die beste Saisonendplatzierung im deutschen Basketball-Oberhaus seit dem Spieljahr 2005/2006.

In der Saison 2010/2011 gelang dem von Bogojevic neuformierten Gießener Team mit fünf Siegen aus sieben Spielen ein Traumstart, der jedoch eine lange Durststrecke folgte. Nach zwölf Niederlagen in Folge zog Bogojevic die Konsequenzen aus der anhaltenden sportlichen Talfahrt und trat als Cheftrainer des Beko Basketball-Bundesligisten zurück, blieb aber als Sportdirektor weiterhin bei den LTi 46ers.
Top Partner
46ers Partner
TOP 10 Zweierversuche (Schnitt) *
  Spieler Spiele
1. Kevin Lynch 33 13,85
2. Reggie Bassette 20 13,45
3. Bjorn-Aubre McKie 27 12,48
4. David Teague 18 12,39
5. Joey Beard 30 11,80
6. Charles Patrick Eidson 45 11,71
7. Marzel Price 32 11,34
8. T. J. Lux 29 10,52
9. Ralph McPerson 26 9,96
10. Walter Palmer 22 9,77
Daten erst seit Saison 1990/91 erfasst. Spieler muss mindestens 15 Spiele absolviert haben.
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